Ich liebe Amerika!

Zumindest wenn es nach der Herkunft der Interpreten geht, die ich an last.fm scrobble:

Erstellen lässt sich das Diagramm mittels last.fm nations worauf ich über Julias last.fm-Profil gestoßen bin. Leider werden dabei nur die Top50-Interpreten berücksichtigt weswegen bei mir amerikanische Bands dominieren. Würde man sozusagen den Long-Tail-Effekt berücksichtigen, lägen wohl die britischen Bands vorne. Da höre ich ziemlich viele womit es nur wenige unter meine Top50 schaffen. Trotzdem eine sehr nette Anwendung!

Visualisierte Musikgeschmäcker

Vor nem halben Monat habe ich bei Hennings Blogparde mitgemacht. Und hier ist das Ergebnis aller Teilnehmer:

Die meisten Bands, die mir auf den ersten Blick ins Auge springen, kenne ich zwar, muss aber sagen, dass ich sie kaum oder gar nicht höre. Trotzdem ist das Ergebnis ganz gut und die teilnehmenden Blogger haben im Großen und Ganzen Geschmack bewiesen ;-)

Blogparade: Wie, wann, wo, wieso höre ich Musik?

Ich glaube, Blogparaden machen mir Spaß. Diesmal geht’s um Musik, erstellt von Alexander.

Wann hörst du hauptsächlich Musik? Zuhause, bei der Arbeit? Bei bestimmten Tätigkeiten?
Grundsätzlich mal immer im Auto ohne Ausnahme. Ansonsten fast immer wenn ich am Computer sitze, es sei denn ich muss mich wirklich mal konzentrieren. Uns sonst eigentlich auch immer bei jeder Gelegenheit, wenn denn irgendwo ein Musikabspielgerät in der Nähe ist. Dazu zählt auch Duschen! ;-)

Zu welcher Gelegenheit darf Musik auf keinen Fall fehlen und wann könnt ihr die Beschallung durch Musik gar nicht ausstehen?
Ist ja eigentlich schon durch die Antwort auf die Frage davor größtenteils abgedeckt. Gar nicht “ausstehen” kann ich Musik eigentlich nur, wenn ich mich mal wirklich richtig konzentrieren muss oder manchmal auch wenn ich traurig bin. Gar nicht fehlen darf sie im Auto, wirklich überhaupt gar nicht!

Wie hört ihr hauptsächlich Musik? Am PC (welcher Player?), auf der Stereoanlage, per iPod oder ganz anders?
In meinem Zimmer immer über PC. Da entweder über Winamp oder den last.fm-Player. In der Küche über die Soundbrige (Streaming Client), im Bad und unterwegs übers Handy.

Welches Format ist euch am Liebsten? Die hochheilige Schallplatte? CD? MP3?
Eindeutig MP3! Einfach zu verwalten (wenn erstmal richtig getagged), bestimmte Bands/Alben/Songs sind schnell gefunden, Streaming im Netzwerk ist ne wunderbare Sache. Soll aber nicht heißen, dass ich keine CDs besitze, im Gegenteil. Nur abspielen tue ich die eher selten, eigentlich nur wenn mein Computer mal gerade nicht angeschaltet ist, aber wann kommt das schon vor? ;-)

Hört ihr am liebsten komplette Alben am Stück oder lieber alles wild im Shuffle?
Überwiegend komplette Alben bzw. alles von einer Band im Shuffle. Seltener kreuz und quer Bands durcheinander. War früher aber mehr und kommt vielleicht auch irgendwann wieder, wer weiß…

Welche Art von Musik hört ihr? Was passt am besten zu welcher Gelegenheit?
Meistens Indie/Alternative, Britpop. Beim Kochen oder Putzen kann’s auch ruhig mal Screamo sein. Und damit Volker glücklich ist, hör ich auch immer öfter Metal ;-)

Was für Songs gehen garnicht? Gibt es Musik, die euch wild macht und selbst die tollste Party zunichte machen würde?
Definitiv! HipHop/Techno/Chartscheiße ist schon ganz gut geeignet, ne Party zu versauen. Ansonsten hasse ich leidenschaftlich Jack Johnson. Bestimmt auch noch viel mehr, eigentlich bin ich glaub ich ziemlich intolerant was Musik angeht, aber mir fällt jetzt gerade sonst nichts mehr ein.

Welchen Stellenwert hat Musik für euch? Nebenbeibeschallung oder wichtigstes Hobby?
Irgendwas dazwischen, aber eher wichtiges Hobby als nur Nebenbeibeschallung.

Was sind für euch die besten Wege, neue Musik zu entdecken?
Visions lesen, last.fm hören, Festivals besuchen.

Interviews mit last.fm-Gründer Martin Stiksel

Dass ich last.fm liebe, soll kein großes Geheimnis sein. Im Januar hatte ich bereits drüber geschrieben, dass man sich nun auch komplette Songs “Free-On-Demand” zum Anhören anbietet. Einer der last.fm-Gründer, Martin Stiksel, geht in einem lesenswerten Interview u.a. auf die Hintergründe davon ein. Er bestätigt zudem meine These, dass es dem Absatz zu Gute kommt wenn man sich Songs vor dem Kauf zunächst komplett anhören kann um zu entscheiden was man will und was nicht:

Nachdem die Plattenfirmen uns erlaubt haben, das umzusetzen, sind die Klicks auf die “Kaufen”-Knöpfe für die verschiedenen Download-Shops auf Last.fm um 120 Prozent hochgegangen. Der Verdacht, dass die Leute kein Geld mehr ausgeben, wenn sie sich Sachen direkt anhören können, hat sich also nicht bestätigt. Sie kaufen mehr, weil sie auch mehr Musik entdecken.

In einem weiteren Interview (Link zum Video) vertritt er zudem, genau wie ich und viele andere, die Ansicht, dass sich Konzerte, Festivals und Fanartikel zur Haupteinnahmequelle von Musikern entwickeln werden.

via

Visualisierter Musikgeschmack

Henning hat mich gebeten bei seiner Blogparade mitzumachen. Es geht darum seinen Musikgeschmack in Form einer Tag Cloud darzustellen. Als Datenbasis sollen die in den letzten drei Monaten an last.fm übertragenen Songs dienen. Ich hab für mich mal eine erstellt, die so aussieht:

Quelle: www.wordle.net

Und für meine jemals (also seit fast drei Jahren) zu last.fm übertragene Musik sieht sie so aus:

Quelle: www.woodle.net

Für alle, die mitmachen wollen, hat Henning eine ziemlich idiotensichere Anleitung verfasst:

  1. bei Master Giraffe deinen Last.FM-Username eingeben und “Rolling 3 Month Charts” auswählen
  2. den generierten Code ausschneiden
  3. den Code bei Wordle einfügen (und mir per Mail “blog (at) hasen-farm (.) de” zusenden!!!) & “Go” klicken
  4. Bild nach eigenem Geschmack stylen
  5. in deinem Blog posten und Trackback (Link) auf diesen Beitrag nicht vergessen
  6. fertig!

Kostenloses Face Tomorrow-Album

Face Tomorrow haben am Montag ihr neues Album “In The Dark” herausgebracht. Heute morgen kam es dann auch endlich bei mir an. Musste es in Holland bestellen, da es in Deutschland (noch) nicht vertrieben wird. Die Jungs sind auch wohl nicht so bekannt. Vielleicht deswegen, haben sie jetzt auf last.fm alles Songs ihres letzten Albums “The Closer You Get”, das meiner Meinung nach wirklich sehr sehr gut ist, zum kostenlosen Download freigegeben. Also zuschlagen, lohnt sich wirklich!

Last FM Open Mind Index

Mit dem Last FM Open Mind Index kann man berechnen wie breitgefächert sein Musikgeschmack ist. Es werden hierfür die Titel herangezogen, die man gehört an last.fm (hier habe ich mal grob erklärt worum es geht) gescrobbelt (gesendet) hat. Ich habe das mal für mich getan und komme auf einen nicht so überragenden Wert:

Ich bin mir aber nicht so sicher, ob dabei die Informationen über das Genre aus dem ID3-Tag der MP3 oder aus den Usertags bei last.fm genommen werden. [Update: Ich sehe gerade, dass in der unteren Grafik ja von “other lastfm-tags” die Rede ist. Die Informationen werden also wohl aus den von Usern erstellten Tags auf last.fm kommen).

Mein Musikgeschmack sieht demzufolge so aus:

via

last.fm bietet ab sofort Songs und Alben “Free-On-Demand”

Ich als Musikliebhaber bin schon seit längerer Zeit User von last.fm. Das Grundprinzip ist ganz einfach: Mittels Plugins in seinem favorisierten Musikplayer übermittelt man seine gehörten Songs an last.fm, das daraus zum einen Charts erstellt (z.B. meistgehörte Künstler, siehe blauen Kasten ganz unter in der rechten Spalte ->) und zum anderen durch Erstellen eines “Musikprofils” Nachbarn mit ähnlichem Geschmack berechnet oder ähnliche Bands vorschlägt, die man sich dann mittels des last.fm-Players anhören kann. Ist echt ne tolle Sache, da man so ständig neue Bands für sich entdeckt. Im Laufe der Zeit kamen dann immer mehr Funktionen (wie z.B. ein Konzertkalender) hinzu, was last.fm zu einem wirklich guten und nahezu ausgereiften Musikportal machte.

Heute verkündete das Portal schließlich, dass es nun auch zahlreiche Songs per Streaming zum kostenlosen Hören anbieten wird. Hierfür seien Vereinbarungen mit zahlreichen Labels und Künstlern abgeschlossen worden, die prozentual an den Werbeeinahmen beteiligt würden, so das hinter last.fm steckende Unternehmen CBS. Welche Songs man sich anhören kann, erkennt man an einem schwarzen Play-Button neben dem Song. Aber Vorsicht: Jeden Song darf man sich vorerst nur dreimal anhören! Und auch natürlich nur als registrierter User. (siehe Kommentare)

Ich finde das trotzdem eine super Sache (vorausgesetzt die Künstler werden wirklich in einem angemessenen Rahmen an den Einnahmen beteiligt). In Zeiten verschärfter Urheberrechtsgesetze, ist man ja vorsichtig mit Musikdownloads aus “illegalen” Quellen geworden. Nun gibt es wieder eine Möglichkeit ein Album komplett und nicht nur in Schnipseln anzuhören bevor man es sich kauft. Der Griff ins Klo lässt sich so vermeiden und ich hätte mir wohl nicht gerade erst das komplette Get Well Soon Album gekauft, nur weil ich den einen Song, den man sich legal anhören kann, gut fand…

“Die 18 besten Musiklinks”

Auf Blogpiloten.de hat kosmar die seiner Meinung nach 18 besten Musiklinks aufgelistet. Wer Musik gerne über den Computer hört oder immer auf der Suche nach neuen Bands ist, sollte sich das unbedingt mal anschauen. Ist wirklich ziemlich interessant und ich kann der Liste auf Anhieb nichts mehr hinzufügen, aber aus persönlicher Erfahrung besonderes last.fm und FoxyTunes empfehlen, welche ich demnächst mal noch näher vorstellen werde.

UPDATE: Und hier noch “Die 6 besten Quellen für freie Musik” – auch von kosmar…

Und noch ein UPDATE: Hier 5 Links zu Musikvideos und Konzertmitschnitten.