Interviews mit last.fm-Gründer Martin Stiksel
Dass ich last.fm liebe, soll kein großes Geheimnis sein. Im Januar hatte ich bereits drüber geschrieben, dass man sich nun auch komplette Songs “Free-On-Demand” zum Anhören anbietet. Einer der last.fm-Gründer, Martin Stiksel, geht in einem lesenswerten Interview u.a. auf die Hintergründe davon ein. Er bestätigt zudem meine These, dass es dem Absatz zu Gute kommt wenn man sich Songs vor dem Kauf zunächst komplett anhören kann um zu entscheiden was man will und was nicht:
Nachdem die Plattenfirmen uns erlaubt haben, das umzusetzen, sind die Klicks auf die “Kaufen”-Knöpfe für die verschiedenen Download-Shops auf Last.fm um 120 Prozent hochgegangen. Der Verdacht, dass die Leute kein Geld mehr ausgeben, wenn sie sich Sachen direkt anhören können, hat sich also nicht bestätigt. Sie kaufen mehr, weil sie auch mehr Musik entdecken.
In einem weiteren Interview (Link zum Video) vertritt er zudem, genau wie ich und viele andere, die Ansicht, dass sich Konzerte, Festivals und Fanartikel zur Haupteinnahmequelle von Musikern entwickeln werden.
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