Millionäre müssen Millionäre bleiben!
Die Fans werden sich mit dem neuen Modell wohl anfreunden müssen, denn: Bricht der Liga der Pay-TV-Markt weg, werden sich die Klubs nur noch über drastische Erhöhungen der Eintrittspreise finanzieren können.
So habe ich es gerade auf kicker.de gelesen. Es geht dabei um das neue TV-Konzept für die 1. und 2. Fußball-Bundesliga, das so aussieht: http://mediadb.kicker.de/special/infografik_081006.jpg
Ja, natürlich(!!) müssen sich die Fans damit anfreunden. Die Fußballmillionäre (und damit meine ich nicht nur die Spieler) müssen ihnen ja schließlich weiterhin irgendwie das Geld aus der Tasche ziehen können. Man fragt sich warum nicht etwa eine Gehaltsobergrenze (Salary Cap) europaweit eingeführt wird. Das würde das Wettbieten der Vereine um die Söldner Spielergunst doch wesentlich einschränken und die stetig steigenden Ausgaben der Vereine, die im Wesentlichen für Gehälter draufgehen, reduzieren. Denkt man kurz (und es genügt wirklich nur kurz) über die Antwort nach, wird einem klar wo das Problem liegt. Es ist schlicht und ergreifend das Geld. Würde nämlich ein Salary Cap eingeführt werden, würden sich auch die Gehälter der entscheidungstragenden Funktionäre, Manager usw. im Verhältnis wieder absenken. Und das will ja schließlich keiner, ne? Da verbreiten wir doch lieber fröhlich die Ansicht, der Fan müsse alles schlucken, damit es einer elitären Spitze aus Spielern und Funktionären gut geht. Und jetzt kommt mir bitte keiner mit irgendeinem Gefasel von wegen wettbewerbswidrig und so; es geht hier um Sport! Ich rufe hiermit zur Revolution auf! Die Initiative PROFans (früher bekannt als Inititiative PRO 15:30) übrigens auch.
So, und jetzt beschäftige ich mich wieder mit den wichtigen Sachen im Leben ![]()
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06. Oktober 2008 , 14:36h
Stimme dir voll und ganz zu, vor allem bezüglich Salary Cap. Sie sollten sich hier mal an den amerikanischen Profiligen ein Beispiel nehmen, da gibt es einen Salary Cap schon seit Jahren.
A propos Initiative. Mir fällt da noch eine ein: http://www.keinkickvorzwei.de/